Über mich
Hi, ich bin Ferdinand
Vor vielen Jahren stand ich genau an dem Punkt, an dem du wahrscheinlich jetzt gerade stehst. Ich habe meine Beziehung fast zerstört. Ich habe den Kontakt zu meinen Kindern beinahe verloren. Durch alte Muster aus meiner Kindheit, die nicht sehr leicht war, durch ein falsches oder gar nicht vorhandenes Männerbild habe ich sehr viele Fehler gemacht. Und als ich an dem Punkt war, wo ich gemerkt habe, dass es Zeit war zu handeln, weil ich sonst alles verlieren würde, habe ich mich auf den Weg gemacht.
Und es hat sich mehr als gelohnt.
Heute lebe ich mit einer wundervollen Partnerin, wundervollen Kindern in einem wunderschönen Zuhause und habe all das, was ich mir schon als junger Mann gewünscht habe, glücklich zu sein, eine wunderschöne Frau zu haben, ein wundervoller Vater zu sein, der für seine Kinder da ist, der seine Kinder begleiten kann, ein Vorbild sein kann. Nicht wie mein Vater, der aus einer traumatisierten Vergangenheit gekommen ist und all den Schmerz und das Leid der vorigen Generationen an mich weitergegeben hat, unbewusst. Ich bin der Mann, der die Aufgabe hat, das zu klären und nicht auf die nächste Generation weiterzugeben. Eine große Aufgabe, oh ja,! Aber mit Freude, mit Spass, mit Anstrengung, all das gehört dazu. Ich schaffe es, ohne Mühe und Not, meinen Beruf, meine Hobbys, das, was mir Spass macht, mein Vatersein und mein präsentes Partnersein zu leben und jede Sekunde wertzuschätzen. Jetzt, mit Anfang 40, bin ich an dem Punkt, wo ich auf mein bisheriges Leben zurückblicke und für all den Schmerz und all die Hürden, die ich nehmen musste, dankbar bin.
Ein neues Mannsein beginnt dort, wo du deine ganze Kraft und deine ganze Sensitivität zulässt, fühlst und lebst.
"In einer Welt, die Männern beibringt nur stark zu sein, werden ihre Tränen zu Tabus und ihre Not zu unsichtbaren Wunden"
Als Mann unter Männern, kraftvoll, berührbar, integral, das ist für mich die Essenz, durch die wir Männer zu uns selbst finden. Was meine ich damit? Wir sind in einer Welt geboren, in einer Generation geboren, in der wir in Mustern leben. Uns werden Masken auferzwungen: "Sei stark" "Männer weinen nicht" , "Ein Indianer kennt keinen Schmerz", "Streng dich an, dann wirst du geliebt", war für uns die unterschwellige Botschaft. Frauen wollen starke Männer. Frauen wollen Männer, die anpacken. Frauen wollen Männer, die stark sind und keine Gefühle zeigen. All diesen Schwachsinn haben wir von Kindesbeinen auf mitbekommen, von unseren Vätern, die zu oft nicht für uns da waren, von unseren Müttern, die selbst oft keine Ahnung hatten, wie wundervoll es sein kann, wenn Männer und Frauen auf Augenhöhe, liebvoll zusammenleben. Durch die öffentliche Meinung, durch die alte toxische Männlichkeit, die immer noch dominant in der Außenwelt das Mannsein prägt. Wenn wir im Kreis der Männer sind, in Gemeinschaft unter anderen Männern auf Augenhöhe, dann können wir uns selbst begegnen. Ein ehrliches Feedback, eine klare Ansage von einem Mann, der dir mit offenem Herzen gegenübersteht, kann eintausendmal mehr bewirken als jede Therapieform. - Das ist meine persönliche Erfahrung. Ein Gehaltensein im Kreis der Männer, wo du dich zeigen kannst mit deinen Gefühlen, mit all dem, was da ist, mit all dem Schmerz, der in dem kleinen Jungen steckt, der du einmal warst, den du immer noch in dir trägst und immer in dir tragen wirst, kann eine Offenbarung sein. Das ist das, was ich darunter verstehe und wie ich lebe.
Zuhause sein im Kreis der Männer
Wir sind hier, weil wir so zu uns selbst finden. Indem der Mann sich selbst in den Augen und den Herzen seiner Mitmänner begegnet, kommt er bei sich selbst an. Sobald er zulässt, dass seine Mitmänner an seinem Innersten teilhaben, gibt es für ihn Geborgenheit. Sobald er zulässt, durchschaut zu werden, kann er sich selbst und die anderen erkennen. Er wird sich zu Hause fühlen. Wo können wir einen solchen Spiegel finden, wenn nicht in unseren Nächsten? Hier, in der Gemeinschaft, kann ein Mann erst richtig klar über sich werden und sich nicht mehr als den Riesen seiner Träume oder den Zwerg seiner Ängste sehen, sondern als Mann, der Teil eines Ganzen ist und zu dessen Wohl seinen Beitrag leistet. In solchen Böden können wir Wurzeln schlagen und wachsen, nicht mehr allein, sondern lebendig als Mann unter Männern, als Mensch unter Menschen. (frei nach Robert Beauvis)
Let’s talk.
Trage dich hier für ein Beratungsgespräch ein, in dem wir deine aktuelle Situation analysieren und eine individuelle Lösung für dich entwickeln. Und wer weiß, vielleicht geht unsere Reise danach sogar noch weiter. Natürlich nur, wenn du das möchtest.
Der Ablauf:
1
15 Minuten Kennenlerngespräch
2
45 Minuten Beratungsgespräch
3
Optional: Langfristige Zusammenarbeit